Konzerte 2017


ANDERSWO

Samstag, 21. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Der MaiHof Luzern

Sonntag, 22. Oktober 2017, 17.00 Uhr, Petruskirche Bern


Vokalensemble ardent

Patrick Secchiari, Leitung

molto cantabile

Andreas Felber, Leitung

 

PROGRAMM

Claude Debussy (1862 – 1918)

• Des pas sur la neige (arrangiert für 16 Stimmen von Clytus Gottwald)

• Il pleure dans mon coeur (arrangiert für 16 Stimmen von Clytus Gottwald)

• Trois chansons de Charles d'Orléans

Francis Poulenc (1899 – 1963)

• Salve Regina

• Exultate Deo

Gonzague Monney (*1981)

• Ave Maria

Samuel Barber (1910 – 1981)

• Reincarnations

Maurice Ravel (1875 – 1937)

• Trois chansons

Maurice Ravel

• Soupir aus “Trois Poèmes de Stéphane Mallarmé” (arrangiert für 16 Stimmen von Clytus Gottwald)

Samuel Barber

• Agnus Dei

Herzlichen Dank für die Unterstützung:

GVB Kulturstiftung


Französischer Impressionismus und Amerikanische Neo-Romantik mit den beiden Vokalensembles ardent und molto cantabile

 

Im Programm „Anderswo“ vermischen sich Realität und Phantasie in impressionistischen Kompositionen und lassen den Zuhörer in neue Klangwelten eintauchen.

Originalkompositionen wie die „Trois chansons“ von Debussy (gesungen vom Vokalensemble ardent) als auch jene von Maurice Ravel (gesungen von molto cantabile) gehören zu den Bravourstücken eines jeden Vokalensembles. Für die Bearbeitungen von Instrumentalmusik für Chor a-cappella formieren sich die beiden Ensembles zu einem ausgeglichenen mehrstimmigen Klangkörper.

Clytus Gottwald (*1925) erlangte durch seine Bearbeitungen für 16-stimmigen gemischten Chor weltweite Bekanntheit. Zahlreiche Spitzenchöre führen dessen Arrangements regelmässig auf. Im Konzert „Anderswo“ erklingt je eine 16-stimmige Bearbeitung des Klavierstücks „Des pas sur la neige“ und des Lieds „Il pleure dans mon cœur” von Claude Debussy. Von Maurice Ravel wird die Bearbeitung von “Soupir” (original für Gesang und 9-köpfiges Kammerensemble) gesungen.

Als weiteres Arrangement, vom Komponisten selbst für A-cappella-Chor eingerichtet, erklingt das weltbekannte "Adagio for strings" von Samuel Barber. Mit dem Text des Agnus Dei und dem Klang der menschlichen Stimme wird dieses ohnehin emotional intensive Stück zu einem der eindrücklichsten Chorwerke des 20. Jahrhundert.

 

molto cantabile

Der Luzerner Chor molto cantabile wurde 2003 gegründet und steht unter der Leitung des engagierten Dirigenten Andreas Felber. Das Ensemble konnte in der Vergangenheit schon zahlreiche nationale und internatio- nale Wettbewerbserfolge feiern, sowie auf ausländischen Bühnen konzertieren, unter anderem in Deutschland, Osteuropa und in der New Yorker Carnegie Hall. www.moltocantabile.ch

Andreas Felber

Geboren und aufgewachsen in Luzern, war er langjähriges Mitglied der Luzerner Singknaben und erhielt dort ersten Gesangsunterricht. Neben molto cantabile dirigiert Andreas Felber auch den professionellen Davos Festival Kammerchor. Ausserdem ist er Gastdirigent der Zürcher Sing-Akademie, die er in der Saison 2016/17 interimistisch leitete. Seit April 2017 ist Andreas Felber Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Damit einher geht auch die Leitung des renommierten Mädchenchors Hannover.

www.andreasfelber.ch


CARMINA BURANA

SO, 21. Januar 2018, 16.00 Uhr, KKThun, Schadausaal

SO, 28. Januar 2018, 17.00 Uhr, Kursaal Interlaken, Konzerthalle


Lena Kiepenheuer, Sopran

Raphael Höhn, Tenor

Erwin Hurni, Bariton

 

Kammerchor Seftigen

Vokalensemble ardent

Kinderchor Seftigen

Blasorchester Oberland Thun BOOT

Patrick Secchiari, Leitung

 

PROGRAMM

Thomas Doss (*1966): Festival Bells, für Blasorchester

Frank Ticheli (*1958): Angels in the Architecture, für Blasorchester

Carl Orff (1895 1982): Carmina Burana, Fassung für Soli, Chor und Blasorchester

 

Eine Aufführung der Carmina Burana mit über 300 Mitwirkenden! In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Föderation Europa Cantat.

 

Vorverkauf ab 1. November 2017

 

Möchten Sie mitsingen? SFEC-Weekend 2018: 20./21. Januar 2018 in Thun

Die SFEC (Schweizerische Föderation Europa Cantat) laden ein zu einem Singweekend besonderer Grösse: Eine Aufführung der Carmina Burana mit über 300 Mitwirkenden! Die Einstudierungen und die Leitung des Workshops am 20. und 21. Januar 2018 liegen bei Patrick Secchiari.

Voraussetzung zur Anmeldung ist, dass man die Carmina Burana schon gesungen oder selbst gut vorbereitet hat.

 

Hier geht es zur Anmeldung.

 

Weitere Infos


DIE FORMEL

FR, 2. März 2018, 19.30 Uhr, Stadttheater Bern

SO, 4. März 2018, 18.00 Uhr, Stadttheater Bern

DO, 8. März 2018, 19.30 Uhr, Stadttheater Bern

SA, 10. März 2018, 19.30 Uhr, Stadttheater Bern

SO, 25. März 2018, 16.00 Uhr, Stadttheater Bern

SO, 8. April 2018, 18.00 Uhr, Stadttheater Bern

FR, 13. April 2018, 19.30 Uhr, Stadttheater Bern

SA, 14. April 2018, 19.30 Uhr, Stadttheater Bern


Jonathan Stockhammer, Musikalische Leitung

Gerd Heinz, Regie

Lilot Hegi, Bühne & Kostüme

Sophie-Thérèse Kremp, Dramaturgie

 

CAMERATA BERN

Vokalensemble ardent (Einstudierung: Patrick Secchiari)

 

Doris Reckewell, Text und Libretto

Torsten Rasch, Komposition

 

In Zusammenarbeit mit der Camerata Bern und dem Vokalensemble Ardent wird als spartenübergreifende Produktion «Die Formel» auf der Stadttheaterbühne gezeigt; ein Stück, das die Ehepaare Maric-Einstein, Krupskaja-Lenin, und Stumpf-Klee in Bern mit Robert Walser aufeinandertreffen lässt – mit dem Libretto von Doris Reckewell und der Auftragskomposition des Komponisten Torsten Rasch

 

Winter 1905 – eine nervöse Zeit in Europa, wo so viel in Veränderung und Umsturz begriffen ist. Noch ist an der Oberfläche kaum etwas zu sehen, doch darunter bereiten sich geistige, künstlerische, soziale und politische Kräfte auf das Einläuten des 20. Jahrhunderts vor. In Russland gärt es am sichtbarsten, der Petersburger Blutsonntag und der Eisenbahnerstreik 1905 sind die deutlichsten Anzeichen dafür, dass sich an der europäisch dominierten Weltordnung einiges ändern wird. So wird Bern zum Schauplatz einer besonderen Begegnung: Am Bahnhof der Stadt, die als neutraler europäischer Knotenpunkt fungiert, treffen sieben spätere Grössen des 20. Jahrhunderts aufeinander, die an den Geschicken der jungen Zeit wesentlichen Anteil haben werden: der wieder einmal zum Exil gezwungene Revolutionär Lenin mit seiner Ehefrau, der emanzipierten Sozialpädagogin Nadeshda Krupskaja; der unbekannte Physiker Albert Einstein mit der überaus begabten Physikerin Mileva Mari´c, die sich jedoch ihrem Mann unterordnet; der als Maler erfolglose und als Violinist in der damaligen Bernischen Musikgesellschaft spielende Paul mit seiner Ehefrau, der Pianistin Lily Klee, sowie der junge, aufmüpfige Dichter Robert Walser. Etwas eint diese sieben Figuren, etwas haben sie in ihrer Unterschiedlichkeit gemeinsam – sie alle treibt eine Formel um, die der Zeit ihre Grundlage geben soll. 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs und der Oktoberrevolution zeigt Konzert Theater Bern die erste spartenübergreifenden Produktion auf der grossen Bühne seit Max Frischs Blaubart in einer Orchester-, Sänger- und Schauspielbesetzung mit der Camerata Bern im Graben des Stadttheaters und dem Vokalensemble ardent.

 

Vorverkauf


JAZZIAH

Händels Messiah Reloaded

SA, 19. Mai 2018, 17.00 Uhr, Franz. Kirche Bern

SO, 20. Mai 2018, 17.00 Uhr, Franz. Kirche Bern

SA, 2. Juni 2018, 16.00 Uhr, Steintor Varieté Theater Halle (D)


Attilio Cremonesi, Leitung

Carine Tinney, Sopran

Caroline Henderson, Vocals

Benedikt Kristjánsson, Tenor

Gianluigi Trovesi, Klarinette, Saxophone

Domenico Caliri, elektrische Gitarre

Bodek Janke, Perkussion

 

CAMERATA BERN

Vokalensemble ardent (Einstudierung: Patrick Secchiari)

 

 

PROGRAMM

Händel - Caliri: Der “Messiah” in neuem Gewand mit Jazz und weiteren Klängen

 

Attilio Cremonesi zu diesem Programm:

«Die in Händels Messiah vorhandene Kombination von ‹ohrwurmigen› Melodien (die eine Sinnlichkeit ausdrücken wie der beste Blues) und rhythmischem Drive der schnellen Arien ermöglicht die perfekte Verbindung zwischen Jazz und barocker Musik.»

 

Es werden Teile von Händels Messias in der originalen Fassung gespielt, andere Teile übernehmen die Jazzmusiker, wiederum andere werden so bearbeitet sein, dass die Musiker der beiden «Welten» zusammen spielen können, jeder in seiner eigenen musikalische Sprache. So werden zum Beispiel Soloarien vom Orchester und einem Jazzsolisten aufgeführt und Harmonien eines Chorsatzes so verändert, dass man innerhalb von wenigen Minuten eine Reise von Händel zum Jazz und zurück erleben wird.

Dem italienischen Jazzmusiker Domenico Caliri ist es gelungen, wunderbare theatralische Musik zum «Messiah» zu komponieren. Das Publikum wird Händels Themen und Motive immer wieder erkennen, obschon sie durch verschiedene kompositorische Stile wandern. Zusätzlich zu den komponierten Teilen lässt er Raum für Improvisation und schlägt somit eine weitere Brücke vom Barock zum Jazz.

 

Vorverkauf