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Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, op. 45

Samstag, 31.10.2026, 19:30 Uhr
Pauluskirche Bern

Sonntag, 01.11.2026, 17:00 Uhr
Pauluskirche Bern

Mit Ein deutsches Requiem, op. 45 schuf Johannes Brahms ein Werk von aussergewöhnlicher Menschlichkeit. Es erzählt von Trost und Hoffnung und richtet den Blick auf die Menschen, die weiterleben.

Das Vokalensemble ardent führt Brahms' Meisterwerk in der selten aufgeführten Fassung für Chor und Orgel (arr. Knud-Erik Kengen) auf. Diese Besetzung rückt Chor und Text ins Zentrum und lässt die enge Verbindung von Wort und Musik besonders deutlich hervortreten.

Kathrin Hottiger, Sopran

Yannick Debus, Bariton

Lee Stalder, Orgel

Vokalensemble ardent

Patrick Secchiari, musikalische Leitung

Der Vorverkauf für das Brahms-Requiem startet am 15. September 2026.


Mitwirkende

Kathrin  Hottiger, Sopran

Konzert- und Opernengagements führten die Schweizer Sopranistin an die Bregenzer Festspiele, die Festivals Oude Muziek Utrecht, Wratislavia Cantans Wroclaw, Radovljica Slowenien, in den Tchaikovsky Konzertsaal Moskau, nach Jerusalem und Washington D.C., oder in die Thomaskirche Leipzig, wo sie mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester musizierte. Auf der Opernbühne sang sie u.a. Adele (Fledermaus), Amore (Orfeo ed Euridice), Eurydice (Orphée et Eurydice), Amour/Œnone (Hippolyte et Aricie), Gretel (Hänsel und Gretel), Marie (Verkaufte Braut), Pamina (Zauberflöte) und Zelmira (Armida, Haydn). Als Liedsängerin trat sie bei Liedrezital Zürich, Les Musicales de Redon (F), Stimmen zu Gast Liestal, dem Rhonefestival oder bei LiedBasel auf. Ihre Debut CD Mon amie la lune im Liedduo mit Edward Rushton erschien 2023. Kathrin Hottiger gewann beim Wettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti den 3. Preis und ist zweimalige Preisträgerin von Migros Kulturprozent.

www.kathrinhottiger.ch

Yannick Debus, Bariton

Foto: Die Hoffotografen BerlinDer in Hamburg geborene Bariton Yannick Debus erhielt seine Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck, wo er im Doppelstudium Gesang bei Michael Gehrke, sowie Musiktheorie und Gehörbildung bei Oliver Korte und Holger Best studierte. Parallel dazu erhielt er mehrere Jahre Privatunterricht bei der niederländischen Gesangspädagogin Margreet Honig in Amsterdam.

In Basel setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und an der Schola Cantorum fort, wo er bei Marcel Boone und Rosa Dominguez im Master Performance und Master Solo (ehemals Konzertexamen) sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Nebenher rundete er seine Ausbildung in Meisterkursen bei Sängern wie Ludovic Tézier, Thomas Hampson und Thomas Allen ab.

Zu seinen ersten Engagements zählen der Vater in Hänsel und Gretel am Schloss Weikersheim, Guglielmo (Così fan tutte) an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, der Kaiser in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis sowie Figaro in Milhauds La mère coupable am Theater Basel und Emireno in Händels Ottone bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Von 2020 bis 2022 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit René Jacobs, unter dessen Leitung er u. a. als Jesus (Johannes-Passion) im Concertgebouw Amsterdam, als Apollo (Händels Apollo e Dafne), als Kilian und Ottokar (Der Freischütz) u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg sowie in Händels Israel in Egypt in der Philharmonie de Paris, dem Konzerthaus Freiburg und der Berliner Philharmonie zu erleben war. 2023/24 sang er die Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo mit dem Freiburger Barock – orchester unter René Jacobs u. a. in der Berliner Philharmonie, der Philharmonie de Paris und am Liceu in Barcelona, Guglielmo (Così fan tutte) mit dem Orchestre National de Lyon, sowie Jesus (Matthäus-Passion) mit dem Freiburger Barockorchester unter Francesco Corti auf Tour u. a. in Frankfurt, Madrid, Budapest, Zürich und Seoul.

Seit der Spielzeit 2024/25 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo bereits als Harlekin (Ariadne auf Naxos) und Jakob Lenz in Wolfgang Rihms gleichnamiger Oper zu hören war. Außerdem sang er in dieser Spielzeit Carmina Burana im Concertgebouw Amsterdam und in der Tonhalle Zürich, sowie die Lieder eines fahrenden Gesellen mit dem Stuttgarter Ballett. In der Spielzeit 2025/26 ist er am Opernhaus Zürich u.a. als Guglielmo (Così fan tutte) Dr. Falke (Die Fledermaus) und Lescaut (Manon) zu erleben.

www.yannickdebus.de

Lee Stalder, Orgel

Lee Stalder 2019

Lee Stalder, ein Berner Organist, ist seit Herbst 2016 Kantor in der Pauluskirche in Bern. Er absolvierte seine Studien an der Kalaidos University of Applied Sciences Switzerland unter dem Mentorat von Ursula Heim – und schloss diese im Herbst 2016 sowohl mit dem Master Musikpädagogik als auch mit dem Master Performance ab. Ergänzend studierte er an der HKB Chorleitung bei Christine Guy.

Die Kirchenmusik bildet das Zentrum seines vielseitigen musikalischen Schaffens. Dabei ist ihm die Pflege der deutschen Romantik, namentlich der Musik Max Regers, ein besonderes Anliegen. Des Weiteren verübt er Theatermusik und beschäftigt sich daneben leidenschaftlich mit dem Jazz.

Lee Stalder unterrichtet an der Musikschule Aaretal Orgel und Cembalo.

 www.leestalder.ch 


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